Warum Unternehmen nach einer Alternative zu Adobe Experience Manager suchen
- Gesamtkosten (Total Cost of Ownership). Die Kosten für Suite- und Add-on-Lizenzen, benutzerbasierte Lizenzstufen sowie spezialisierte Entwicklerinnen und Entwickler für den Betrieb der Plattform machen die langfristigen Kosten von AEM schwer kalkulierbar, wenn die Nutzung über verschiedene Teams, Marken und Regionen hinweg zunimmt.
- Abhängigkeit von Entwicklerinnen und Entwicklern. Marketing- und Redaktionsteams müssen bei routinemäßigen Änderungen häufig auf die verfügbaren Kapazitäten der Entwicklungsteams warten. Das verlangsamt die Umsetzung von Web- und Kampagnen-Maßnahmen.
- Bindung an eine Suite. AEM wird als Bestandteil der Adobe Experience Cloud bereitgestellt. Organisationen, die nicht die gesamte Suite nutzen, tragen dennoch den Aufwand für die Konfiguration und Lizenzierung von Funktionen, die möglicherweise nicht benötigt werden.
- Bereitstellung und Datenresidenz. Adobe konzentriert die aktive Weiterentwicklung auf AEM as a Cloud Service. On-Premises-Bereitstellungen werden nur noch über den AEM-6.5-LTS-Zweig unterstützt, dessen Support-Ende näher rückt. Für Organisationen mit Anforderungen an EU-Datenresidenz oder digitale Souveränität sollte ein strategischer Weg, der auf der Cloud eines in den USA ansässigen Anbieters basiert, daher sorgfältig geprüft werden. Denn Anbieter mit Sitz in den USA können US-amerikanischen Gesetzen zum Datenzugriff unterliegen, auch wenn die Daten in der EU gehostet werden.
- Das Support-Ende von AEM 6.5. Laut der Adobe-Lifecycle-Dokumentation endet der reguläre Support für AEM 6.5 im Februar 2027. Der Support für Adobe Managed Services endet im August 2026 (Adobe Product Lifecycle). Viele Teams nutzen diesen Zeitpunkt, um den Markt nach Alternativen zu vergleichen, anstatt automatisch auf ein In-Place-Upgrade zu setzen.
So wird die passende AEM-Alternative bewertet
Vor dem Vergleich verschiedener Anbieter sollten die Kriterien festgelegt werden, die für die jeweilige Situation entscheidend sind. Diese sieben Kriterien spielen bei der Auswahl eines Enterprise-CMS eine besonders wichtige Rolle und greifen die zuvor genannten Anforderungen direkt auf.
- Composability. Können Content-Management, Personalisierung und Engagement unabhängig voneinander eingesetzt und im Laufe der Zeit um weitere Funktionen ergänzt werden, oder setzt die Plattform von Anfang an eine vollständige Suite voraus?
- Integration von Content und Commerce. Lassen sich redaktionelle Inhalte über vorgefertigte Integrationen mit Produktkatalogen und transaktionalen Customer Journeys verbinden, ohne individuelle Lösungen neu entwickeln zu müssen?
- Preismodell. Orientiert sich die Preisgestaltung an der tatsächlichen Nutzung statt an der Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer, sodass auch große Teams arbeiten können, ohne dass die Kosten pro Nutzerin oder Nutzer steigen?
- Bereitstellung und Datenresidenz. Unterstützt die Plattform die spezifischen Anforderungen des Unternehmens an die Bereitstellung und bietet sie Kontrolle über Hosting, Datenresidenz und Compliance?
- Personalisierung und Testing. Sind Personalisierung, Segmentierung und Testing bereits integriert oder werden diese Funktionen über ein separat zu lizenzierendes Tool bereitgestellt?
- Implementierung und erforderliche Kompetenzen. Wie viel Unterstützung durch spezialisierte Entwicklerinnen und Entwickler benötigt die Plattform im täglichen Betrieb und welche Aufgaben können Marketing- und Redaktionsteams eigenständig übernehmen?
- KI und Content-Prozesse. Ist KI nativ in die Plattform integriert und durch menschliche Freigaben gesteuert oder wird sie über ein separates Tool ergänzt? Unterstützt sie bestehende Workflows beispielsweise bei der Content-Erstellung, bei Metadaten und bei der Personalisierung? Und lässt sie sich entsprechend der eigenen Anforderungen an Datenresidenz und die Auswahl der verwendeten Modelle betreiben?
Die besten Alternativen zum Adobe Experience-Management
Der Markt lässt sich in drei Gruppen unterteilen: integrierte DXP-Suites, die dem All-in-One-Modell von AEM ähneln, Composable- und Headless-Plattformen, die Entwicklerinnen und Entwicklern mehr Kontrolle geben, sowie hybride Plattformen, die zwischen diesen beiden Ansätzen liegen. Welche Gruppe am besten geeignet ist, hängt von der Bewertung der zuvor genannten Kriterien ab.
Integrierte DXP-Suites
Sitecore ist eine Composable-DXP mit umfassenden Funktionen für Personalisierung und Journey-Orchestrierung. Die Plattform basiert auf einem .NET-Stack und eignet sich besonders für große Unternehmen mit mehreren Marken und Märkten, die auf zertifizierte Implementierungs-Partner zurückgreifen. Sie ist eine gute Wahl für Marketing-Organisationen, die die umfassenden Funktionen einer Suite nutzen möchten. Zu berücksichtigen ist, dass Aufwand für Implementierung und Lizenzierung ähnlich hoch ausfallen kann wie bei AEM.
Optimizely kombiniert Content-Management, Testing, Personalisierung und Commerce in einer Suite, Optimizely One, und bietet leistungsstarke integrierte A/B-Tests. Die Plattform eignet sich für Teams, die Testing und Optimierung in den Mittelpunkt ihrer Arbeitsweise stellen. Zu berücksichtigen ist, dass eine umfassende Suite auch für Funktionen bezahlt und konfiguriert werden muss, die möglicherweise nicht genutzt werden.
Acquia ist eine offene Digital-Experience-Plattform auf Basis von Drupal und insbesondere im öffentlichen Sektor, im Bildungswesen und im Gesundheitswesen verbreitet. Sie eignet sich für Organisationen, die auf eine Open-Source-Basis ohne proprietäre Herstellerbindung setzen und über entsprechendes Drupal-Know-how im Unternehmen verfügen. Zu berücksichtigen ist, dass die Zusammenstellung und Wartung verschiedener Module auf Enterprise-Ebene zunehmend komplex werden kann.
OpenText konzentriert sich auf Enterprise-Content- und Records-Management für sehr große, dokumentenintensive Organisationen mit komplexen Governance-Anforderungen. Die Plattform eignet sich für stark regulierte Umgebungen, in denen Records-Management eine zentrale Rolle spielt. Zu berücksichtigen ist, dass der Fokus stärker auf Content- und Dokumenten-Management als auf einer modernen, Marketing-orientierten Bereitstellung von digitalen Erlebnissen liegt.
Composable- und Headless-Plattformen
Contentful ist ein API-first Headless-CMS, das besonders bei Entwicklerteams beliebt ist, die einen Best-of-Breed-Stack aus unabhängigen Komponenten zusammenstellen. Die Plattform eignet sich für technologieorientierte Unternehmen, die ihr Frontend individuell aufbauen möchten. Zu berücksichtigen ist, dass die redaktionellen Funktionen und integrierten Experience-Funktionen weniger umfangreich sind, sodass weitere Bestandteile des Technologie-Stacks eigenständig zusammengestellt werden müssen.
Contentstack ist eine Composable-, MACH-basierte Headless-DXP, die als SaaS bereitgestellt wird und für ihre Entwicklerfreundlichkeit und modulare Architektur bekannt ist. Sie eignet sich für Unternehmen, die konsequent auf einen MACH-Ansatz setzen. Wie bei den meisten Headless-Plattformen liegt der Aufwand für die Zusammenstellung und Integration der einzelnen Komponenten beim jeweiligen Unternehmen.
Sanity ist eine Developer-first Headless-Plattform, die auf strukturierten Inhalten und Echtzeit-Zusammenarbeit basiert. Sie eignet sich für entwicklungsorientierte Teams, die ein hochgradig anpassbares Content-Backend benötigen. Zu berücksichtigen ist der zusätzliche Entwicklungsaufwand, der erforderlich ist, um eine vollständige Experience-Layer mit Personalisierung und Commerce aufzubauen.
Storyblok ist ein Headless-CMS mit einer visuellen, blockbasierten Bearbeitungsoberfläche, die Content-Teams mehr Eigenständigkeit bietet als viele andere Headless-Tools. Die Plattform eignet sich für Teams, die die Flexibilität eines Headless-Ansatzes mit einer intuitiveren redaktionellen Bearbeitung verbinden möchten. Die Möglichkeiten in den Bereichen Enterprise-Governance und Commerce hängen von den jeweiligen Anforderungen ab.
Eine hybride Headless-Alternative: CoreMedia
Die CoreMedia Experience Platform positioniert sich zwischen diesen beiden Ansätzen. Sie ist Hybrid-Headless und kombiniert API-first-Ausspielung mit visueller Bearbeitung direkt im Kontext. Dabei vereint sie Content, Commerce und Customer Engagement in einer Plattform und bietet native Personalisierung, vorgefertigte Commerce-Integrationen sowie flexible Bereitstellungsoptionen in der Cloud, Private Cloud oder On-Premises mit EU-Datenresidenz. Die Plattform eignet sich für Unternehmen, die Composability mit dem Funktionsumfang einer Suite verbinden möchten, insbesondere im Retail, im Finanzsektor und in regulierten Branchen. Weniger geeignet ist sie für Teams, die ausschließlich auf einen Developer-only-Headless-Ansatz setzen möchten.
CTA: CoreMedia im Knowledge Center mit diesen Plattformen vergleichen
So wird die passende Alternative für die jeweilige Situation ausgewählt
Die passende Gruppe sollte anhand der Kriterien ausgewählt werden, die für das jeweilige Unternehmen am höchsten bewertet wurden. Anschließend können zwei oder drei Anbieter innerhalb dieser Gruppe in die engere Auswahl genommen werden.
- Wenn umfassende Marketing-Funktionen auf Suite-Ebene gefragt sind und die entsprechenden Ressourcen für den Betrieb vorhanden sind, bieten sich integrierte DXP-Suites wie Sitecore oder Optimizely an.
- Wenn Open Source und die Unabhängigkeit von einem proprietären Anbieter besonders wichtig sind, sollte Acquia evaluiert und gleichzeitig geprüft werden, ob im Unternehmen ausreichend Drupal-Know-how für den langfristigen Betrieb vorhanden ist.
- Wenn das Unternehmen stark technologie- und entwicklungsorientiert ist und den eigenen Technologie-Stack selbst zusammenstellen möchte, bieten Headless-Plattformen wie Contentful, Contentstack, Sanity und Storyblok die größte Kontrolle für Entwicklerinnen und Entwickler.
- Wenn Composability ohne Abstriche beim Funktionsumfang einer Suite gefragt ist und Content, Commerce und Customer Engagement mit mehr Eigenständigkeit für Marketing-Teams und EU-Datenresidenz verbunden werden sollen, bietet eine hybride Plattform wie CoreMedia einen passenden Mittelweg.
Unabhängig von der Entscheidung sollten die Total Cost of Ownership frühzeitig vollständig kalkuliert werden. Dazu gehören neben Implementierung und Schulungen auch versteckte Aufwände bei der Migration, beispielsweise für Weiterleitungen und die Bereinigung von Assets. Darüber hinaus sollte die Bearbeitungsoberfläche gemeinsam mit den Personen getestet werden, die täglich damit arbeiten werden.
Wann es sinnvoll ist, bei Adobe Experience-Management zu bleiben
Eine Migration ist nicht immer der richtige Schritt. Ein fairer Vergleich sollte auch diese Möglichkeit berücksichtigen. In verschiedenen Situationen bleibt AEM die stärkere Wahl.
Wenn eine Organisation auf die Adobe Experience Cloud standardisiert ist und beispielsweise Adobe Analytics für Analytics, Adobe Target für Testing, Adobe Commerce für Commerce sowie Creative Cloud und Firefly für die kreative Content-Produktion einsetzt, ist die native Integration innerhalb dieser Suite nur schwer mit einer Kombination aus verschiedenen Einzel-Tools abzubilden. Das gilt auch für Unternehmen mit einem großen internen Adobe- und Java-Entwicklungsteam, das nachweislich starke und messbare Ergebnisse erzielt, oder für asset-intensive Kreativ-Prozesse, die auf AEM Assets ausgerichtet sind. In diesen Fällen übersteigen die Kosten eines Wechsels häufig den daraus entstehenden Nutzen. Ein Upgrade auf AEM as a Cloud Service ist dann der pragmatischere Weg.
Migration von Adobe Experience Manager ohne Unterbrechungen
Die Migration selbst ist häufig der größte Grund für Bedenken. Sie muss jedoch nicht mit einem vollständigen Neuaufbau verbunden sein. Ein schrittweiser Ansatz ermöglicht es, bestehende Systeme weiter zu betreiben, während Content, Workflows und Integrationen stufenweise migriert werden.
Ein typisches Projekt beginnt mit einer Discovery-Phase, in der die bestehenden AEM-Inhalte dem neuen Content-Modell zugeordnet werden. Anschließend werden Inhalte zusammen mit Metadaten, Assets und Nutzerdaten extrahiert, transformiert und importiert. Bei einer gut geplanten Migration lässt sich der Zeitrahmen auf wenige Wochen begrenzen: Enterprise Ireland konnte innerhalb von 90 Tagen live gehen. Für Organisationen mit Anforderungen an EU-Datenresidenz oder digitale Souveränität kann die Migration auf eine EU-basierte Cloud, eine Private Cloud oder eine On-Premises-Umgebung ausgerichtet werden. So bleiben Content und personenbezogene Daten während des gesamten Migrationsprozesses innerhalb der erforderlichen Jurisdiktion.
CTA: Mehr über den Migrationsprozess mit CoreMedia erfahren
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was ist die beste Alternative zu Adobe Experience Manager?
Es gibt nicht die eine beste Alternative. Die richtige Wahl hängt von den jeweiligen Anforderungen ab. Integrierte Suites wie Sitecore und Optimizely eignen sich für Teams, die den Funktionsumfang einer umfassenden Suite benötigen. Headless-Plattformen wie Contentful und Contentstack passen zu technologieorientierten Unternehmen, während hybride Plattformen wie CoreMedia für Unternehmen geeignet sind, die Composability mit vernetztem Content, Commerce und Customer Engagement verbinden möchten. Zunächst sollten die Prioritäten in Bezug auf Kosten, Composability, Bereitstellung und Eigenständigkeit der Marketing-Teams bewertet werden. Anschließend können Anbieter aus der passenden Gruppe in die engere Auswahl genommen werden.
Warum wechseln Unternehmen von Adobe Experience Manager?
Zu den häufigsten Gründen gehören die Total Cost of Ownership, die Abhängigkeit von spezialisierten Entwicklerinnen und Entwicklern bei alltäglichen Änderungen sowie der Wunsch nach einer stärker Composable aufgebauten Architektur. Auch das bevorstehende Support-Ende von AEM 6.5, bei dem der reguläre Support im Februar 2027 endet, veranlasst viele Unternehmen dazu, den Markt nach Alternativen zu vergleichen, anstatt automatisch auf ein In-Place-Upgrade zu setzen.
Worauf sollte bei einer AEM-Alternative geachtet werden?
Sechs Kriterien sind besonders relevant: Composability, also die Möglichkeit, Funktionen unabhängig voneinander einzusetzen, die Integration von Content und Commerce, das Preismodell, die Bereitstellung und Datenresidenz, Personalisierung und Testing sowie der Implementierungsaufwand. Dabei sollte insbesondere geprüft werden, ob Integrationen vorgefertigt oder individuell entwickelt werden müssen, ob die Preisgestaltung nutzungsbasiert oder pro Nutzerin und Nutzer erfolgt, welche Bereitstellungsmodelle unterstützt werden und wie viel Unterstützung durch spezialisierte Entwicklerinnen und Entwickler erforderlich ist. Diese Kriterien sollten zunächst auf die eigene Situation angewendet werden, bevor Anbieter in die engere Auswahl kommen.
Ist ein Composable- oder Headless-CMS besser als Adobe Experience Manager?
Das hängt von den jeweiligen Teams und Prioritäten ab. Composable- und Headless-Plattformen reduzieren die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter und bieten mehr Flexibilität bei der Entwicklung. Gleichzeitig verlagern sie den Aufwand für die Zusammenstellung und Wartung des weiteren Technologie-Stacks stärker auf das Unternehmen. Die integrierte Suite von AEM ist schwer zu übertreffen, wenn ein Unternehmen vollständig auf Adobe standardisiert ist und über die erforderlichen internen Ressourcen verfügt. Wenn Kosten, Flexibilität oder die Eigenständigkeit der Marketing-Teams im Vordergrund stehen, kann eine Composable- oder hybride Plattform häufig Kosten senken und Marketing-Prozesse beschleunigen.
Welche AEM-Alternative eignet sich am besten für große Unternehmen mit mehreren Marken?
Sowohl integrierte Suites wie Sitecore als auch hybride Plattformen wie CoreMedia unterstützen zentral gesteuerte Multi-Brand- und Multi-Market-Szenarien mit Governance sowie zentraler Kontrolle und Content-Wiederverwendung über verschiedene Märkte und Sprachen hinweg. Auch reine Headless-Plattformen können solche Szenarien abbilden, erfordern jedoch in der Regel mehr Eigenaufwand für Governance und Ausspielung. Entscheidend ist, wie viele Funktionen direkt verfügbar sein sollen und wie viel individuell zusammengestellt werden soll.
Ist CoreMedia eine gute Alternative zu Adobe Experience Manager?
Ja, insbesondere für Unternehmen, die Composability mit dem Funktionsumfang einer Suite verbinden möchten. CoreMedia ist eine Hybrid-Headless-Plattform, die Content, Commerce und Customer Engagement in einem System vereint. Dazu kommen native Personalisierung, flexible Bereitstellungsoptionen in der Cloud, Private Cloud oder On-Premises mit EU-Datenresidenz sowie eine nutzerbasierte Preisgestaltung auf Basis gleichzeitig aktiver Nutzerinnen und Nutzer. CoreMedia eignet sich besonders für Retail, Finanzdienstleistungen und regulierte Branchen und weniger für reine Developer-only-Headless-Implementierungen.
Lässt sich CoreMedia in Adobe-Produkte integrieren?
Ja. CoreMedia ist anbieterneutral und lässt sich mit einer Vielzahl von MarTech-Lösungen integrieren, darunter Produkte aus dem Adobe-Ökosystem wie Adobe Analytics. So können Unternehmen die Bestandteile des Adobe-Stacks beibehalten, die weiterhin relevant sind, und gleichzeitig das CMS wechseln. Die API-first-Architektur ist auf Best-of-Breed-Technologie-Stacks ausgelegt und nicht auf die Bindung an eine einzelne Suite.
Kann von AEM migriert werden, ohne die Website neu aufzubauen?
Ja. Bei einer schrittweisen Migration werden die bestehenden AEM-Inhalte dem Content-Modell der neuen Plattform zugeordnet und Content, Workflows sowie Integrationen stufenweise migriert, während die bestehende Website weiterhin live bleibt. Dadurch können Inhalte strukturiert und wiederverwendet werden, anstatt die Website vollständig neu aufzubauen.
Wie lange dauert eine Migration von Adobe Experience Manager?
Bei einem schrittweisen Ansatz, bei dem Content, Workflows und Integrationen in mehreren Phasen migriert werden, während die bestehenden Systeme weiterhin live sind, kann eine Enterprise-Migration innerhalb von etwa 90 Tagen abgeschlossen werden. Enterprise Ireland konnte innerhalb dieses Zeitraums mit CoreMedia live gehen. Komplexe Umgebungen mit mehreren Marken benötigen möglicherweise mehr Zeit. Der schrittweise Ansatz vermeidet jedoch einen risikoreichen vollständigen Neuaufbau.
Sollte auf AEM as a Cloud Service aktualisiert oder zu einem anderen CMS gewechselt werden?
Wenn ein Unternehmen stark in die Adobe Experience Cloud integriert ist und über ein leistungsfähiges internes AEM-Team verfügt, ist ein Upgrade auf AEM as a Cloud Service in der Regel der pragmatische Weg. Wenn hingegen Kosten, Abhängigkeit von Entwicklerinnen und Entwicklern oder der Wunsch nach mehr Composability und Kontrolle über die Bereitstellung die Überprüfung auslösen, bietet das bevorstehende Support-Ende einen passenden Zeitpunkt, um Alternativen zu evaluieren.
Wie viel kostet Adobe Experience Manager?
Adobe veröffentlicht keine standardisierten Preise für AEM. Die Kosten werden abhängig von der jeweiligen Bereitstellung individuell kalkuliert. Im Enterprise-Umfeld ist AEM in der Regel eine kostenintensive Investition, insbesondere wenn neben der Lizenzierung auch Implementierung und der Bedarf an spezialisierten Entwicklerinnen und Entwicklern berücksichtigt werden. Die Gesamtkosten steigen tendenziell mit zunehmender Nutzung über verschiedene Teams, Marken und Regionen hinweg. Beim Vergleich mit Alternativen sollte daher die vollständige Total Cost of Ownership und nicht nur die Lizenzierung betrachtet werden.
Mit Sicherheit die richtige Entscheidung treffen
Die beste AEM-Alternative ist die Plattform, die zur tatsächlichen Arbeitsweise der Teams passt, und nicht die mit der längsten Liste an Funktionen. Ausgangspunkt sollten die eigenen Kriterien sein. Gleichzeitig sollte kritisch geprüft werden, ob die Bindung an Adobe weiterhin den Anforderungen entspricht. Die engere Auswahl sollte anschließend gemeinsam mit den Personen getestet werden, die täglich mit der Plattform arbeiten werden.
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