Die Migration von einem bestehenden CMS sollte den laufenden Geschäftsbetrieb nicht beeinträchtigen und digitale Initiativen nicht verlangsamen. Für Unternehmen, die von Acquia- oder Drupal-basierten Umgebungen wechseln, steht die Sicherstellung von Kontinuität im Vordergrund, während gleichzeitig der Übergang zu einer skalierbaren und besser steuerbaren Digital-Experience-Plattform erfolgt.
CoreMedia verfolgt einen strukturierten Migrations-Ansatz, der darauf ausgelegt ist, Risiken zu minimieren und bestehende Dynamiken beizubehalten. Statt eines vollständigen Neuaufbaus ist eine schrittweise Migration möglich, bei der zentrale Inhalte, Workflows und Integrationen in Phasen überführt werden, während bestehende Systeme bei Bedarf weiterlaufen.
Dadurch wird die Migration von Acquia zu einem kontrollierten Prozess statt zu einem disruptiven Ereignis. Teams können den laufenden Betrieb weiterhin steuern, während sie schrittweise von komplexen, modulgetriebenen Architekturen in eine einheitlichere und strukturierte Content-Basis wechseln, ohne bestehende digitale Erlebnisse zu unterbrechen.
Durch klare Governance und phasenweise Umsetzung lassen sich unnötige Doppelstrukturen vermeiden und Verzögerungsrisiken reduzieren. Inhalte müssen nicht vollständig neu erstellt werden, sondern können im Zuge der Migration strukturiert übernommen und optimiert werden.
Bei entsprechender Planung ist ein schneller Wechsel ohne Stabilitätsverlust möglich. Organisationen wie Enterprise Ireland haben ihren Übergang in nur 90 Tagen abgeschlossen und zeigen damit, dass CMS-Migrationen im großen Maßstab bei strategischem Vorgehen schnell messbaren Mehrwert liefern können.
FAQ – Alles, was relevant ist
Acquia basiert auf dem Drupal-Ökosystem und wird häufig für webzentrierte digitale Erlebnisse sowie das Management von Multi-Site-Landschaften eingesetzt. CoreMedia hingegen ist eine Composable Enterprise-DXP auf Basis einer hybriden Headless-Architektur. Die Plattform wurde entwickelt, um Inhalte, Workflows und digitale Erlebnisse kanalübergreifend aus einer zentralen Plattform heraus zu orchestrieren und zu steuern.
Organisationen ziehen eine Migration von Acquia zu CoreMedia typischerweise in Betracht, wenn ihre digitale Landschaft zunehmend komplexer wird – über Marken, Regionen und Kanäle hinweg – und dadurch stärkere Content-Governance, native Personalisierung, Infrastruktur-Flexibilität sowie stärker integriertes Experience-Management erforderlich werden. Häufige Auslöser sind eine zunehmende Abhängigkeit von Drupal-Modulen, steigende Kosten durch Individualisierung und laufende Wartung, AWS-Only-Hosting-Einschränkungen, die Einstellung des nativen Acquia-Personalisierungs-Produkts sowie die Notwendigkeit, Content und Commerce nahtloser miteinander zu verbinden. CoreMedia adressiert diese Herausforderungen durch eine einheitliche Plattform, flexible Deployment-Optionen und ein langfristig planbareres Kostenmodell.
CoreMedia ist speziell für große Unternehmen konzipiert, die mehrere Marken, Regionen und Sprachen steuern. Die Plattform unterstützt zentrale Governance-Strukturen, Content-Wiederverwendung sowie koordinierte Veröffentlichungen über globale Teams hinweg. Acquia unterstützt zwar Multi-Site- und Multi-Language-Setups, erfordert im Enterprise-Maßstab jedoch häufig zusätzliche Konfigurationen sowie einen höheren Aufwand im Management, um eine vergleichbare übergreifende Steuerung sicherzustellen.
Beide Plattformen unterstützen die digitale Content-Auslieferung über verschiedene Kanäle hinweg. CoreMedia ist jedoch darauf ausgelegt, Erlebnisse über Web, Mobile, Commerce und Service-Touchpoints hinweg aus einer einzigen Plattform zu orchestrieren und unterstützt so Organisationen dabei, konsistentere und stärker vernetzte Customer-Journeys bereitzustellen.
Ja. CoreMedia stellt Personalisierung nativ innerhalb der Plattform bereit und ermöglicht es Teams, Zielgruppen-Segmente zu definieren, Inhalte basierend auf Verhalten und Kontext zu individualisieren sowie A/B-Experimente durchzuführen – alles in einer einzigen Umgebung, ohne zusätzliche Tools oder weitere Anbieter-Beziehungen zu benötigen.
Ja. CoreMedia unterstützt Deployments in Cloud-, Private-Cloud- sowie On-Premises-Umgebungen und ermöglicht Unternehmen damit die volle Kontrolle darüber, wo und wie die Plattform betrieben wird. Dies stellt einen wesentlichen Unterschied zu Acquia dar, dessen Plattform ausschließlich auf AWS gehostet wird und keine On-Premises-Option bietet. Für Organisationen in regulierten Branchen oder mit spezifischen Anforderungen an Daten-Residenz und Compliance ist diese Flexibilität häufig ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl von CoreMedia als Alternative zu Acquia.
Enterprise-Implementierungen auf Acquia bringen über die Basis-Subscription hinaus mehrere zusätzliche Kostenfaktoren mit sich. Dazu zählen individuelle Drupal-Modul-Entwicklung und deren laufende Wartung, Commerce- und Third-Party-Integrationen, der fortlaufende Bedarf an erfahrenen Drupal-Entwicklerinnen und -Entwicklern für Konfigurationen, Updates und Upgrades sowie – nach der Einstellung von Acquia Personalization – die zusätzlichen Investitionen in Acquia Convert. Mit zunehmender digitaler Komplexität über Regionen, Marken und Kanäle hinweg kumulieren diese Aufwände häufig und treiben die Gesamtkosten weiter nach oben. CoreMedia setzt hier auf eine konsolidierte Plattform-Architektur sowie ein Concurrent-User-Preismodell, das auf mehr Kosten-Planbarkeit und operative Effizienz im laufenden Betrieb ausgelegt ist.
Mit der richtigen Planung und einem phasenweisen Vorgehen können Unternehmen eine Migration von Acquia zu CoreMedia in nur 90 Tagen abschließen. CoreMedia verfolgt eine strukturierte Migrations-Methodik, die darauf ausgelegt ist, Risiken zu minimieren und die Geschäftskontinuität sicherzustellen. Inhalte, Workflows und Integrationen werden schrittweise überführt, statt eine vollständige Neuentwicklung zu erfordern. Ein Beispiel dafür ist Enterprise Ireland, das seine Migration innerhalb dieses Zeitrahmens erfolgreich umgesetzt hat.
Unternehmen entscheiden sich für Acquia, wenn ihr Geschäftsmodell stark im Drupal-Ökosystem verankert ist, ein großes internes Development-Team vorhanden ist und der Fokus primär auf Web-Content-Management sowie Multi-Site-Governance auf AWS-Infrastruktur liegt. CoreMedia eignet sich besonders für globale Enterprise-Unternehmen, beispielsweise aus den Bereichen Luxus, Retail, B2B, Finanzdienstleistungen und Telekommunikation, die eine composable DXP benötigen, um Content, Commerce und Customer-Engagement über verschiedene Kanäle hinweg zu verbinden. Zusätzlich wird Deployment-Flexibilität benötigt sowie native Personalisierung ohne Abhängigkeit von Drittanbieter-Tools.