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Shopify mit CoreMedia verbinden: Store-Content direkt in Studio verwalten

Shopify ist stark im Verkauf. Produkte, Checkout, Payments und Conversion werden zuverlässig abgedeckt und erfüllen damit die Anforderungen vieler Teams. Ein Content-Management-System ersetzt Shopify jedoch nicht.

Shopify-Text

Der CoreMedia Shopify Connector ist jetzt im Marketplace verfügbar und zeigt, wie Shopify und CoreMedia für Commerce und Content zusammenarbeiten, um Wachstum skalierbar zu machen.

Shopify ist hervorragend darin, Produkte zu verkaufen. Die Plattform steuert Produkte, Checkout, Zahlungen und Conversion-Prozesse und erfüllt damit genau die Anforderungen, die viele Teams an eine Commerce-Lösung stellen. Ein Content-Management-System ersetzt Shopify jedoch nicht.


Der CoreMedia Shopify Connector, ab sofort im CoreMedia Marketplace verfügbar, ermöglicht die Verwaltung von Shopify-Navigationen, Kollektionen und Produkten direkt in CoreMedia Studio. Inhalte lassen sich ohne Tool-Wechsel auf der Storefront veröffentlichen. Shopify bleibt die Commerce-Engine. CoreMedia übernimmt alle weiteren Content-Aufgaben: Marken-Inhalte, Freigabe-Prozesse, Personalisierung sowie die Ausspielung über alle Kanäle hinweg – weit über den Online-Shop hinaus. 

Eine zentrale Plattform für den gesamten Shopify-Katalog

Mit dem neuen Connector erhält das Content-Team direkten Zugriff auf die komplette Shopify-Navigation, alle Kollektionen und Produkte innerhalb von CoreMedia Studio. Ein Wechsel zwischen verschiedenen Tools oder eine Anmeldung im Shopify-Admin-Bereich ist nicht erforderlich.

Produkte, Kollektionen und Seiten lassen sich gezielt mit redaktionellen Inhalten, Bildern und Teasern anreichern. Nach der Veröffentlichung werden sämtliche Inhalte über die APIs von CoreMedia nahtlos an die Shopify-Storefront übertragen. 

Illustration

Das bietet die erste Version: 

  • Vollständige Sicht auf den Shopify-Katalog direkt in CoreMedia Studio
  • Anreicherung von Navigations-Seiten, Kollektionen und Produkten mit Content
  • Unterstützung von Produkt-Varianten (SKUs) inklusive aller relevanten Details
  • Vollständig Headless-fähige Ausspielung für jedes Frontend
  • Paralleler Einsatz mit weiteren Commerce-Systemen wie Salesforce Commerce Cloud oder SAP

Weitere Funktionen folgen im Laufe des Jahres 2026. Bis einschließlich 2027 wird der Connector quartalsweise um neue Features erweitert. 

Warum dieser Connector wichtig ist: Verkaufen und Storytelling sind unterschiedliche Aufgaben

Shopify entwickelt sich zu einer der beliebtesten E-Commerce-Plattformen weltweit. In den USA basieren nahezu 30 Prozent aller E-Commerce-Websites auf Shopify, weltweit liegt der Anteil bei rund 10,32 Prozent.

Die Plattform überzeugt durch Geschwindigkeit, einfache Bedienung und eine hohe Conversion-Stärke. Der Admin-Bereich ist ausgereift, Themes lassen sich schnell implementieren und Funktionen wie B2B, Global Markets sowie Shopify Magic auf Basis von KI werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Für Unternehmen, die Produkte online verkaufen möchten, ist Shopify eine ausgezeichnete Wahl.

Der Verkauf von Produkten und der Aufbau einer starken Marken-Story sind jedoch zwei unterschiedliche Disziplinen. Mit wachsender Marken-Größe wird dieser Unterschied immer deutlicher. Die meisten großen Marken verwalten ihre gesamten Inhalte nicht innerhalb ihres Shops und steuern ihren Shop auch nicht über das CMS. Stattdessen kommen spezialisierte Systeme zum Einsatz, die jeweils ihre Stärken ausspielen.

Genau hier setzt der neue Connector an: Jede Plattform übernimmt die Aufgaben, für die sie entwickelt wurde.

Wo große Marken meist mehr benötigen als eine reine Shop-Plattform leisten kann 

Die Content-Funktionen von Shopify haben in den vergangenen Jahren deutlich an Leistungsfähigkeit gewonnen. Features wie Sections Everywhere, Metaobjects, Shopify Magic und Global Markets sorgen für ein hohes Maß an Flexibilität. Für kleinere Shops mit einem klar strukturierten Produkt-Katalog und überschaubaren Content-Anforderungen ist das in vielen Fällen vollkommen ausreichend. 

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Mit zunehmender Unternehmens-Größe stoßen die Content-Funktionen von Shopify jedoch an vorhersehbare Grenzen. Gerade bei Enterprise-Teams zeigen sich immer wieder ähnliche Herausforderungen.

Große Mengen an Content effizient organisieren

Das Content-Modell von Shopify ist primär auf Produkte und Kollektionen ausgerichtet. Diese vergleichsweise flache Struktur funktioniert für die meisten Online-Shops sehr gut. Marken, die jedoch Tausende von Kampagnen-Seiten, regionale Microsites oder Inhalte mit marktübergreifender Vererbung verwalten, stoßen schnell an Grenzen. Die Content-Struktur von CoreMedia wurde speziell für solche Anforderungen entwickelt. Content-Bäume unterstützen Parent-Child-Beziehungen, Content-Vererbung sowie komplexe Multi-Site-Hierarchien nativ und ohne zusätzliche Workarounds.

Freigaben und Team-Rollen

Die Berechtigungsstruktur von Shopify ist binär aufgebaut: entweder besteht Staff-Zugriff oder kein Zugriff. Für kleine Teams ist dieses Modell oft ausreichend. Für Enterprise-Marken bildet es jedoch nicht die komplexen Review-Prozesse ab, die im Alltag üblich sind, etwa rechtliche Freigaben, regionale Markt-Validierungen oder Marken-Konformitätsprüfungen sowie gestaffelte Veröffentlichungsprozesse. Die Workflow-Engine von CoreMedia unterstützt mehrstufige Freigabe-Prozesse nativ. Rollen lassen sich granular je nach Markt oder Marke konfigurieren, sodass Inhalte gezielt durch die relevanten Instanzen geführt werden, bevor sie veröffentlicht werden.

Wiederverwendbarer Content und echte Personalisierung

Der Editor von Shopify ist primär auf die Gestaltung einzelner Storefront-Seiten ausgelegt. Enterprise-Marken arbeiten hingegen häufig mit Content-Fragments, die kanalübergreifend wiederverwendet werden, etwa für Web, App, E-Mail oder In-Store-Screens. Gleichzeitig muss Content kontextabhängig ausgesteuert werden. Ein wiederkehrender Kundinnen-und-Kunden-Status in Deutschland kann dabei eine andere Content-Ausspielung erhalten als ein Erstbesuch in Großbritannien, selbst bei identischem Produktangebot. Die hybride Headless-Architektur von CoreMedia unterstützt genau diese Anforderungen: Content-Bausteine werden einmal erstellt und kanalübergreifend ausgespielt, während Personalisierung direkt in den redaktionellen Workflow integriert ist.

Ausspielung über alle Kanäle hinweg

Marken veröffentlichen Inhalte heute in zahlreichen Kanälen, oft gleichzeitig. Shopify ist primär auf den Online-Shop ausgerichtet. Die Headless-Delivery-Schicht von CoreMedia ermöglicht es, Inhalte zentral zu steuern und konsistent an alle Kanäle auszuspielen, mit voller Kontrolle über die Darstellung pro Touchpoint. Für Commerce-Teams bleibt dieser technische Prozess vollständig im Hintergrund.  

Viele Marken, viele Websites 

Wenn eine globale Marke rechtliche Hinweise, Kampagnen-Inhalte oder Nachhaltigkeits-Statements aktualisiert, sollte dies nicht manuell in zwanzig verschiedenen Shopify-Stores erfolgen müssen. CoreMedia ermöglicht Multi-Site-Publishing aus einem zentralen Content-Hub heraus: Inhalte werden einmal erstellt, anschließend marktspezifisch lokalisiert und automatisch über alle Stores hinweg synchron gehalten. Integrierte Übersetzungs-Workflows unterstützen diesen Prozess zusätzlich.

Management von Bildern, Videos und weiteren Assets

Shopify bietet mit der Files-Funktion eine einfache Ordner-Struktur für Assets. Für Teams, die Tausende von Produktbildern, Kampagnen-Videos und marktspezifischen Varianten verwalten, wird dieses Modell schnell unübersichtlich und riskant. CoreMedia verfügt über ein integriertes Digital-Asset-Management-System (DAM) mit Versionierung, Rechte- und Ablauf-Management sowie KI-gestützter Verschlagwortung über CoreMedia KIO. Zusätzlich werden automatische Varianten für unterschiedliche Bildschirmgrößen und Kanäle erzeugt. Assets werden einmal zentral gepflegt und anschließend konsistent über alle Ausspielungswege bereitgestellt.

Die richtige Kombination: Shopify für Commerce, CoreMedia für Content

Genau auf diesem Prinzip basiert der CoreMedia Shopify Connector. Shopify übernimmt weiterhin seine Kernstärken: Produkte, Checkout, Payments und den operativen Verkauf im Tagesgeschäft. CoreMedia fokussiert sich auf den Content-Bereich: Storytelling, Personalisierung, Freigabe-Prozesse, Asset-Management und die Ausspielung über alle Kanäle hinweg.

Beide Systeme arbeiten nahtlos zusammen. Das Commerce-Team bleibt in Shopify, während das Content-Team in CoreMedia Studio arbeitet. Durch diese klare Aufgabenteilung profitieren beide Seiten von höheren Geschwindigkeiten und spezialisierten Workflows.

Verändert sich die Commerce-Strategie, bleibt die Content-Plattform unverändert bestehen. Ein kompletter Neuaufbau ist nicht erforderlich.

Auch bestehende Setups lassen sich integrieren: Der Shopify Connector kann parallel zu Commerce-Systemen wie Salesforce Commerce Cloud oder SAP betrieben werden. Ein zentraler Content-Hub steuert dabei mehrere Commerce-Systeme gleichzeitig und sorgt für konsistente Inhalte über alle Touchpoints hinweg.

Abbildung 3

Jetzt auf dem CoreMedia Marketplace erhältlich

Der CoreMedia Shopify Connector ist ab sofort im CoreMedia Marketplace verfügbar für Kundinnen und Kunden der gehosteten CMS-Lösung. Ob ein einzelner Shopify-Store betrieben wird oder mehrere Stores über verschiedene Plattformen hinweg, der Einsatz ist unmittelbar möglich.

→ Den Connector im CoreMedia Marketplace finden

→ Eine Demo buchen und im Einsatz erleben