Über BundOnline

Modernisierte Verwaltung


Federal Republic of Germany

Informationen

  • Bund: Auswärtiges Amt, Bundesagentur für Arbeit, Bundesagentur für Außenwirtschaft, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Bundesamt für den Zivildienst, Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Bundesfinanzministerium, Bundesministerium des Innern, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bundesministerium für Gesundheit, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Städtewesen, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Bundesverwaltungsamt, Bündnis für Demokratie und Toleranz, Deutsche Bundesbank, Deutsche Rentenversicherung, Paul-Ehrlich-Institut, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Robert Koch Institut, Statistisches Bundesamt, Umweltbundesamt
  • Länder: Deutsche Rentenversicherung Rheinland, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, Freie und Hansestadt Hamburg, ISIP Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion e.V., Landesregierung Schleswig-Holstein, Polizei Hamburg, Dataport, Polizei Schleswig-Holstein

Weitere Informationen

Mit der E-Government-Initiative BundOnline 2005 hat sich die Regierung der Bundesrepublik Deutschland vorgenommen, alle internetfähigen Dienstleistungen der Bundesverwaltung online bereitzustellen.

Modernisierung und Kostenersparnis durch effizientes Content Management

2001 schreibt das Bundesministerium des Innern im Rahmen von BundOnline 2005 als wichtigen Bestandteil der Verwaltungsmodernisierung europaweit fünf Basiskomponenten für E-Government aus, darunter eine Komponente für Content Management. Content Management Systeme (CMS) stellen Inhalte für verschiedene Ausgabemedien aktuell und zielgruppenspezifisch zur Verfügung. Sie sind Voraussetzung dafür, umfangreiche Informationsangebote im Internet sowie Intranet effizient bereitzustellen und zu pflegen. Gesucht wird eine Standardlösung, die 80 % aller üblichen Verwaltungsverfahren ohne größere Anpassungen oder Individualentwicklungen abbildet und Open-Source-Lösungen wie Linux und Tomcat unterstützt. Die Anforderungen an das CMS:

  • volle Mandantenfähigkeit – inhaltlich separierte Angebote unterschiedlicher Dienststellen lassen sich kostensparend auf einer gemeinsamen Technikplattform betreiben, ohne dabei ihre Individualität in Struktur und Aussehen zu verlieren
  • Flexibilität bei der Abbildung komplexer Verwaltungsverfahren – Workflows, die konfiguriert und erweitert werden können, bilden in jeder Behörde die Arbeitsprozesse ab und strukturieren diese zugleich konsequent
  • Revisionssicherheit – Die Aufbewahrungspflichten der Verwaltung werden durch ein leistungsfähiges elektronisches Archiv unterstützt
  • IT-Sicherheit – Alle staatlich vorgegebenen Sicherheits und Konformitätsvorgaben (GSHB, SAGA) werden zu 100% erfüllt, der Datenschutz ist gewährleistet
  • Heterogenität – Das System geht auf die unterschiedlichen Organisationsstrukturen und -kulturen der einzelnen Gliederungen im föderalen System ein
  • Usability – Das System verfügt über ein intuitives und für medienferne Behördenmitarbeiter nach kurzer Schulung leicht bedienbares redaktionelles Interface

Government Site Builder (GSB) auf Basis von CoreMedia CMS

Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung wird das Content Management System des Technologieführers CoreMedia AG als Grundlage ausgewählt. Auf dieser flexiblen, umfangreichen, unbegrenzt skalierbaren und auf offenen Standards basierenden Kernsoftware mit wegweisender Usability entwickelt das Bundesverwaltungsamt die Basiskomponente CMS, den Government Site Builder (GSB). Der GSB enthält vorkonfigurierte Bausteine (unter anderem eine vollständig vorbereitete Website), die von den Behörden als Standard übernommen oder mit geringem Aufwand angepasst werden können. Natürlich ist der GSB mandantenfähig, SAGA-konform und ermöglicht die Erstellung barrierefreier Websites nach BITV.

Bis Ende 2005 wird der GSB in über 70 Projekten eingesetzt. Nicht zuletzt durch den GSB hat die Initiative BundOnline ihre Ziele im vereinbarten Zeitrahmen erreicht: Im August 2005 sind bereits über 400 Leistungen der Verwaltung bürgernah online verfügbar. Auch das Portal www.bund.de, das alle Online-Leistungen des Bundes bündelt, ist auf der Grundlage des GSB entwickelt worden. Fast alle Bundesministerien und viele staatliche Institutionen wie z. B. die Bundesbank setzen den Government Site Builder entweder für die interne oder externe Kommunikation (Internet, Intranet oder Extranet) ein. Sie tragen dazu bei, dass Verwaltungshandeln transparent und zugleich durch die damit einhergehenden automatisierten Abläufe kostengünstiger wird. Das hochperformante CoreMedia CMS mit seiner für personalisierte Dienste perfekt ausgestatteten Funktionalität vereinfacht für den Nutzer der Sites (Bürger, Unternehmen und andere Institutionen) zugleich die Kommunikation mit der Verwaltung und erspart etliche Gänge zum Amt.

Die vielen Vorteile von CoreMedia CMS haben inzwischen auch öffentliche Einrichtungen außerhalb der Bundesverwaltung überzeugt. So setzen z.B. die Landesregierung Schleswig-Holstein, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Polizei in Hamburg und Schleswig-Holstein oder die Deutsche Rentenversicherung auf CoreMedia CMS. Inzwischen haben alle Landes- und Kommunalbehörden die Möglichkeit den Government Site Builder zu nutzen. Die umfassenden Erweiterungsmöglichkeiten und die stetige Produktpflege garantieren dabei auf allen Ebenen Zukunftssicherheit und umfassenden Investitionsschutz.

Durch BundOnline 2005 ist Deutschland heute auf breiter Basis online vertreten. Dabei vertraut das eGovernment der Verwaltungsorgane von Bund, Ländern und Kommunen auf die leistungsstarke und zukunftssichere Technologie von CoreMedia CMS und ist damit auf dem technologischen Stand moderner Großunternehmen.